10. Westdeutsches Gefäßsymposium

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vor zwei Jahren fand das letzte Westdeutsche Gefäßsymposium in Oberhausen statt. Damals hätte noch keiner geglaubt, dass wir mehr als ein Jahr unter dem Einfluss der COVID-19-Pandemie stehen würden. Ein Jahr, in dem kaum Kongresse, fachliche Treffen, geschweige denn soziale Treffen stattfanden. Ein Jahr, in dem wir das 9. Westdeutsche Gefäßsymposium in Bielefeld ausfallen lassen mussten. Umso mehr freue ich mich, dass wir in Oberhausen Gelegenheit haben werden, vieles wieder aufzuholen, uns fachlich auszutauschen, in der familiären Atmosphäre unserer Fachgesellschaft sollen dabei auch die sozialen Aspekte nicht zu kurz kommen!

Die Pandemie hat uns Grenzen aufgezeigt, die Versorgung unserer Patienten wurde schwieriger, es gab wieder mehr Notfälle zu versorgen, ein Teil unseres Symposiums wird sich daher mit den Arbeitsbedingungen in der Pandemie beschäftigen. Die für uns alle sehr relevante Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen wird Thema sein, an deren Umsetzung trotz, oder gerade wegen der Pandemie, intensiv gearbeitet wird. Neueste Ergebnisse unserer ureigenen Fachkompetenzen, der Aortenchirurgie, der Carotischirurgie, der pAVK, der Phlebologie und der Zugangschirurgie, werden renommierte Experten präsentieren und kommentieren. Ihre Beiträge zu diesem Thema sind besonders erwünscht!

Die Pandemie hat uns aber auch gezeigt, dass die Digitalisierung nicht nur nicht mehr aufzuhalten ist, sondern darauf wartet, für unseren Fachbereich umgesetzt zu werden. Beispiele aus der Praxis, der Wirtschaft und der Welt des Fernsehens sollen uns hierbei unterstützen.

Ich freue mich sehr auf Ihr Kommen im Februar 2022, es gibt viel zu Erfahren!

 

Auf bald in Oberhausen,

Ihr
Kai Balzer